New Publication
The German Association of Towns and Municipalities (Deutscher Städte- und Gemeindebund, DStGB) has published the documentation No. 111 titled „Kommunale Handlungsmöglichkeiten beim Ausbau der Windenergie – unter besonderer Berücksichtigung des Repowering" (Opportunities for municipal activities for wind power development – especially taking into account repowering). The publication was presented at a symposium organized by the „Repowering- InfoBörse“ (Info panel on repowering) on 6./7.11.2012 in Berlin and is directly available (in German) – printed and as pdf download. The presentations of the conference are available at
www.repowering-kommunal.de.
The present guideline results from a project on repowering, initiated by the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety in co-operation with the German Association of Towns and Municipalities, in which also DEWI participated.
Repowering-InfoBörse
Das Projekt "
Repowering-Infobörse" wird vom DEWI (Bernd Neddermann und Till Schorer) unterstützt.
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BMU-Pressemitteilung Nr. 044/10
Berlin, 26.03.2010
Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und der Kommunalen Umwelt-AktioN (U.A.N.)
Kommunale Beratungsstelle für Windenergie eröffnet
Hilfe für Städte und Gemeinden beim Repowering
Das Bundesumweltministerium hat zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) eine Informationsbörse eingerichtet, die Kommunen beim Ersetzen älterer Windenergieanlagen durch neue, leistungsstarke Anlagen unterstützt (Repowering). Auf diese Weise werden nicht nur die Anzahl der Windräder reduziert und das Landschaftsbild verbessert. Die optimierten Standorte versprechen auch höhere Stromerträge und sichern Arbeitsplätze. Die Repowering-InfoBörse wird künftig von der Kommunalen Umwelt-AktioN (U.A.N.) mit Sitz in Hannover betrieben.
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen: "Für die Akzeptanz der Windenergie leistet die InfoBörse wertvolle Arbeit. Sie hilft Städten und Gemeinden bei der Optimierung von Windenergiestandorten und zeigt ihnen Lösungen auf, die auch soziale, ökologische und strukturelle Aspekte berücksichtigen. Nur so wird es gelingen, unsere Ausbauziele zu erreichen und gleichzeitig Natur und Landschaft zu schonen."
"Die dezentrale Energieversorgung mittels erneuerbarer Energien, insbesondere der Windenergie, hat bei den Städten und Gemeinden einen hohen Stellenwert. Das Repowering bietet ihnen die Chance, die Zukunft vor Ort aktiv zu gestalten. Die Schaffung der InfoBörse als zentrale und unabhängige Beratungsstelle kommunaler Belange zeigt die wichtige Stellung der Städte und Gemeinden im Rahmen künftiger Energiepolitik" so Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGB.
"Mit der Repowering-InfoBörse geht die U.A.N. einen weiteren bedeutenden Schritt, um den Kommunen bei der Lösung örtlicher Umweltaufgaben zu helfen. Dabei ist die Erarbeitung und Umsetzung eigener Repowering-Strategien vor Ort Herausforderung und Chance zugleich" so Joachim Vollmer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der U.A.N.
Repowering-Leitfaden - Veröffentlichung
Download des Repowering-Leitfaden
hier
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BMU-Pressemitteilung Nr. 297/09
Berlin, 15.09.2009
Bund, Städte und Gemeinden gemeinsam für effizientere Windräder
Repowering: Mehr saubere Energie, weniger Störungen
Bund, Städte und Gemeinden wollen sich gemeinsam für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzen. Dafür sollen ältere, weniger leistungsstarke Windkräder an Land verstärkt durch moderne Anlagen ersetzt werden. Mit diesem so genannten "Repowering" können gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Die in manchen Regionen Deutschlands inzwischen knapp werdenden besonders attraktiven Standorte können effizienter genutzt werden. Die Eingriffe in das Landschaftsbild werden genauso reduziert wie mögliche Belästigungen für die Anwohner. Mit weniger Anlagen kann mehr klimafreundlicher Strom produziert werden – und das auch noch kostengünstiger als mit Altanlagen.
Um Städte und Gemeinden beim "Repowering" zu unterstützen, hat Bundesumweltminister Gabriel aus Mitteln seines Hauses einen praxisorientierten Leitfaden erarbeiten lassen. In der Arbeitsgruppe war neben dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und der kommunalen Umweltaktion U.A.N. auch das Bundesverkehrsministerium vertreten. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Ziel der Beratung von Gemeinden und Landkreisen ist zwischen dem BMU und dem DStGB sowie der U.A.N. bereits inhaltlich vereinbart.
"Von der neuen Generation von Windenergieanlagen profitieren die Kommunen und die Investoren gleichermaßen. Wir brauchen dafür eine möglichst hohe Akzeptanz bei den Menschen vor Ort. Deshalb ist mir die Unterstützung der Kommunen und Gemeinden als Träger planungs- und genehmigungsrechtlicher Belange sehr wichtig" sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Mit dem Repowering können Fehlentwicklungen der Vergangenheit bereinigt werden. Genau deshalb haben wir mit der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes auch gezielte wirtschaftlichen Anreize für das Repowering gesetzt."
Der heute durch das Bundesumweltministerium sowie die U.A.N. veröffentlichte Repowering- Leitfaden bietet den Kommunen und Gemeinden umfassende Unterstützung. Er gibt mit konkreten Beispielen aus der Praxis Hinweise zur planungsrechtlichen Absicherung.
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Tiefensee: Windkraft auch auf dem Land voranbringen
Leitfaden "Repowering" vorgestellt
15. September 2009, BMVBS-Pressemitteilung Nr.: 283/2009
Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat heute in Bremerhaven den "Leitfaden Repowering von Windenergieanlagen - kommunale Handlungsmöglichkeiten" vorgestellt. Der Leitfaden zeigt, wie der Austausch bestehender Windräder durch wenige, dafür leistungsstärkere Anlagen - das ist Repowering - bauplanungsrechtlich unterstützt werden kann. Der neue Leitfaden ist eine Hilfe für die Gemeinden und anderen Akteure, das Repowering voranzubringen.
Tiefensee: "Windkraft ist ein Wirtschaftsfaktor. Gerade die ländlichen Räume profitieren. Mit Repowering bringen wir nicht nur den Klimaschutz, sondern auch den Landschaftsschutz voran. Wir sparen Fläche und 'entspargeln' die Landschaft. Wir wollen leistungsfähigere Anlagen an gut geeigneten und landschaftsverträglichen Standorten, anstatt auf jeder verfügbaren Parzelle ein einzelnes altes Windrad. Das erhöht die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in den windreichen Regionen. Und nicht zuletzt auch die Akzeptanz für die Windenergie, die wir für unsere Zukunft brauchen."
Die Gemeinden können je nach den örtlichen Verhältnissen ihre passenden Repowering- Konzepte entwickeln und entsprechende Änderungen oder Ergänzungen in Flächennutzungsplänen, Bebauungsplänen sowie Raumordnungsplänen anschieben. Den Gemeinden stehen dafür der Bebauungsplan oder eine Kombination aus Flächennutzungsplan und städtebaulichem Vertrag zur Verfügung.
Norddeutschland sei Vorreiter in Sachen Windkraft. Neben dem Ausbau der Offshore- Windkraft liege das größte Potenzial beim 'Repowering', so Tiefensee.
"Es ist sinnvoll, die Vielzahl älterer, einzeln stehender Windkraftanlagen durch wenige, dafür leistungsstärkere Windräder zu ersetzen. Das bringt mehr Leistung und trägt zur Entspargelung, das heißt Schonung der Landschaft bei."
Tiefensee: "Die aktuelle Diskussion um das Atommülllager Gorleben zeigt uns wieder einmal ganz deutlich, dass wir in der Energiepolitik auf umweltfreundliche Alternativen setzen müssen. Windenergie kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Bundesweit soll bis 2020 rund 15 Prozent des deutschen Stroms aus Windkraft gewonnen werden. Für Norddeutschland wird die Windkraft sein, was das Öl für die Scheichs war. Die windreichen Regionen können Energieversorger für Deutschland und für ganz Europa werden", so der Minister.
Die Windkraft hat heute einen Anteil von rund sechs Prozent an der Stromproduktion.
Vor allem in den 1990er Jahren sind eine Vielzahl einzelner Windanlagen errichtet worden, die unter dem heute möglichen Leistungsniveau liegen. Sie sollen durch wenigere, leistungsstärkere Anlagen ersetzt werden. In Deutschland stehen derzeit rund 20.000 Anlagen.
Der Leitfaden wird vom BMVBS und vom BMU unterstützt. Er wird vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) herausgegeben.
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Download des Repowering-Leitfaden
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